Kampot Tuk TukPrivate Touren mit Seth
Regenwolken über einer Pfefferfarm in der Provinz Kampot

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Kampot (Kambodscha) in der Regenzeit: wie es von Mai bis Oktober wirklich ist

Stand: 15.10.2026 · 6 Min. Lesezeit

Die Regenzeit in Kampot dauert ungefähr von Mai bis Oktober. An den meisten Tagen heißt das: ein heißer, oft heller Vormittag und später ein kräftiger Schauer, nicht eine Woche Dauergrau. Fast alles funktioniert weiter, die Landschaft ist am grünsten, der Popokvil-Wasserfall führt Wasser, und es sind weniger Reisende unterwegs. Nur die Salzernte verpasst du. Wer in den Sommerferien nach Kambodscha reist, landet genau in dieser Zeit. Mit frühen Starts, einem flexiblen Bokor-Tag und einem Plan für verregnete Nachmittage ist das eine gute Reisezeit.

Inhalt
  1. Sommerferien in Kambodscha: Passt das?
  2. Wie viel regnet es wirklich?
  3. Wie sich die Regenzeit anfühlt
  4. Was geht, was nicht
  5. Warum sich die Regenzeit lohnt
  6. Ein Regenzeit-Tag, der funktioniert
  7. Wenn es richtig schüttet
  8. Tuk-Tuk, Roller oder Auto bei Regen?
  9. Was du einpacken solltest
  10. Mit Seth unterwegs
  11. FAQ

Sommerferien in Kambodscha: Passt das?

Die Sommerferien in Deutschland, Österreich und der Schweiz liegen größtenteils im Juli und August, also mitten in der Regenzeit, und der August ist in Kampot der nasseste Monat. Auch wer in den Herbstferien kommt, die in vielen Bundesländern im Oktober liegen, erwischt noch einen der regenreichsten Monate. Ehrlich gesagt: Nass wirst du auf jeden Fall mal. Aber selten den ganzen Tag, und es bleibt warm. Regen sind wir von zu Hause gewohnt, hier fällt er nur wärmer und in kürzerer Zeit. Wer Ausflüge auf den Vormittag legt, verpasst wenig. Wer dagegen die Salzernte sehen oder auf dem Bokor sicher Fernsicht haben will, kommt besser zwischen Januar und April.

Wie viel regnet es wirklich?

Durchschnittliche Niederschläge in Kampot pro Monat (WMO, 1982–2024), im Vergleich zur Trockenzeit:

MonatRegen im SchnittWas dich erwartet
Mai196 mmDer Regen beginnt; heißester Monat, um 33,5 °C
Juni201 mmRegelmäßige Schauer, oft nachmittags
Juli247 mmNasser; der Bokor steckt öfter in den Wolken
August381 mmNassester Monat; an manchen Tagen regnet es stundenlang mit Pausen
September220 mmNass, grün und ruhig
Oktober243 mmNoch sehr nass; gegen Monatsende kommen die Reisenden zurück
Dezember–Februar, zum Vergleich21–29 mmTrockenzeit

Der November ist mit etwa 128 mm der Übergangsmonat. Durchschnittswerte verraten aber nicht alles: Manche Wochen sind überwiegend sonnig, andere bringen zwei, drei graue Tage am Stück, vor allem von August bis Oktober.

Wie sich die Regenzeit anfühlt

Was geht, was nicht

ZielIn der Regenzeit
Pfefferfarm La PlantationTäglich 9–18 Uhr, letzter Rundgang 16 Uhr. Von April bis September ohne Buchung, ab Oktober Zeitslot buchen. Im Restaurant (7–15 Uhr) wartest du trocken einen Schauer ab.
Secret LakeFüllt sich über die Saison, am vollsten im Oktober und November. Am besten vormittags.
Höhlentempel Phnom ChhngokFunktioniert gut, der Tempel liegt in der Höhle. Stufen und Zufahrt können rutschig sein: Schuhe mit Profil.
SalzfelderKeine Ernte. Von etwa Mai bis November stehen die Becken unter Wasser oder liegen brach; nur ein Fotostopp.
BokorDer Popokvil-Wasserfall ist am schönsten, aber das Plateau ist oft neblig, nass und kühl. Aussicht ist Glückssache, morgens stehen die Chancen am besten.
Krabbenmarkt KepGanzjährig, und ein langes Mittagessen unter Dach ist der perfekte Regentag-Plan.
Kep-NationalparkDer Weg kann rutschig sein; lieber vormittags ein kurzes Stück.
Rabbit IslandMöglich, aber die Überfahrt hängt vom Seegang ab; frag am selben Tag am Pier.
Bootsfahrt zum SonnenuntergangFährt, wenn das Wetter mitspielt. Ein Gewitter kann sie platzen lassen, aber die Sonnenuntergänge nach dem Regen gehören zu den schönsten des Jahres.
Stromschnellen Teuk ChhouMehr Wasser als in der Trockenzeit.

Warum sich die Regenzeit lohnt

Was du aufgibst: die Salzernte, die klarste Sicht auf dem Bokor und etwas Planungssicherheit. Alle Monate im Überblick stehen in unserem Guide Best time to visit Kampot (auf Englisch).

Ein Regenzeit-Tag, der funktioniert

  1. 8 Uhr: Abholung in Kampot.
  2. 8:30 Uhr: Höhlentempel Phnom Chhngok, vor der Hitze und vor dem Regen.
  3. 10 Uhr: La Plantation mit Führung und Verkostung.
  4. 11:30 Uhr: Secret Lake nebenan.
  5. 12:30 Uhr: Mittagessen im Restaurant von La Plantation, oder weiter nach Kep zu den Krabben.
  6. 14 Uhr: zurück in Kampot, bevor die üblichen Nachmittagsschauer kommen. Ausruhen, lesen, Massage.
  7. 17 Uhr: Wenn es aufklart, Bootsfahrt zum Sonnenuntergang.

Das ist die Vormittagsvariante der Runde aus unserem Guide Pfefferfarm, Salzfelder, Secret Lake und Höhlentempel. Für den Bokor nimmst du den klarsten Morgen deines Aufenthalts und bleibst bereit, Tage zu tauschen.

Wenn es richtig schüttet

Tuk-Tuk, Roller oder Auto bei Regen?

Ein Tuk-Tuk hat ein Dach, und einen Schauer wartest du darunter oder am nächsten Stopp ab. Mit dem Roller fährst du klatschnass auf nassen Straßen, was wir ohne Erfahrung nicht empfehlen, auf den Serpentinen des Bokor schon gar nicht. Bei echtem Wolkenbruch ist für den Bokor ein geschlossenes Auto die vernünftige Wahl; unser Guide Bokor-Nationalpark mit dem Tuk-Tuk vergleicht die Optionen. Aktuelle Fahrpreise stehen in Was kostet ein Tuk-Tuk in Kampot?

Was du einpacken solltest

Mit Seth unterwegs

Seth ist in Kampot geboren und hat als Guide schon 12 Regenzeiten erlebt. Er holt dich früh an der Unterkunft ab, legt die Stopps im Freien auf den Vormittag und sagt dir ehrlich, wenn sich der Bokor an diesem Tag nicht lohnt. Er führt auf Englisch und hat auf Tripadvisor 5,0 Punkte aus 19 Bewertungen. In der Regenzeit passt die Kampot Landschaftstour am besten, für den Wasserfall an einem klaren Morgen die Tagestour auf den Bokor. Typisch für ein privates Tuk-Tuk sind etwa 20–25 USD für den halben und 35–45 USD für den ganzen Tag; den Festpreis bestätigt Seth dir vorab. Schreib Seth auf WhatsApp (+855 96 694 6137).

FAQ

Regnet es in der Regenzeit den ganzen Tag?

Meistens nicht. Typisch ist ein heller Vormittag und ein Schauer am Nachmittag oder Abend. Längere Regenphasen gibt es vor allem von August bis Oktober.

Ist Kampot im Juli oder August eine gute Idee?

Ja, wenn du mit Schauern leben kannst. Es ist grün, ruhig und warm, und der Wasserfall auf dem Bokor führt Wasser. Leg Ausflüge auf den Vormittag; die Salzernte siehst du in dieser Zeit nicht.

Finden Tuk-Tuk-Touren auch bei Regen statt?

Ja, das ganze Jahr. In der Regenzeit starten sie früh, damit du vor den Nachmittagsschauern fertig bist.

Lohnt sich der Bokor in der Regenzeit?

Für den Popokvil-Wasserfall und die kühle Luft ja. Die Aussicht ist Glückssache: Fahr am klarsten Morgen hoch und nimm eine Jacke mit.

Kann man in der Regenzeit die Salzernte sehen?

Nein. Geerntet wird ungefähr von Januar bis April oder Mai; von Mai bis November stehen die Becken unter Wasser oder liegen brach.

Lust, Kampot zu entdecken?

Schreib Seth, wann du da bist – er antwortet meist schnell.

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